Seminar - Beschäftigung für den Familienhund

Seminar - Beschäftigung für den Familienhund

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Unterkategorie - Rund um Dein Tier

Tierart

Details

Adresse
DOG CITY Bremen, Birkenweg 18, 28816, Stuhr, Germany

Datum

Datum
19 Mai, 2018
Start
19.00
Ende
13.00
Datum
21 Mai, 2018
Start
19.00
Ende
13.00

Seminar - Beschäftigung für den Familienhund

Ina und Thomas Baumann

Themen:

Soziale Motivationsformen Bindung und Beziehung Beute, objektbezogene Motivationsformen Nahrungsbezogene Motivationsformen Longier-Training - die fünf Vorteile Handfütterung als Beschäftigungsmodell Futterbeutel - Aufbau ohne Beutereize Zielobjektsuche / Gegenstandssuche Solitär-Beschäftigungsmodelle

Inhaltliche Schwerpunkte für das Praxis-Seminar: Die Wahl des richtigen Beschäftigungsmodells ist zweifelsfrei eines der Kernelemente einer harmonischen Mensch-Hund-Beziehung. Ob Erziehung, Ausbildung, Therapie oder ganz einfach nur ein glückliches Miteinander, ohne eine zielgerichtete Beschäftigung kann das Leben eines Hundes letztlich nur trist und fade sein. Doch nicht immer MÜSSEN Beschäftigungsmodelle sein. Nicht jeder Familienhund BRAUCHT im Zusammenleben mit seinen Menschen eine zusätzliche Beschäftigung. Und wenn schon eine sinnvolle Beschäftigung, dann sollte diese den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen des Vierbeiners angepasst werden. Wird unseren Familienhunden ein bestimmtes Beschäftigungsmodell pauschal „übergestülpt“, kann dieser Umstand sogar die Lebensqualität eines Hundes reduzieren. So werden viele Vierbeiner durch übertriebene Beute- bzw. Objektspiele immer wieder sinnlos gepuscht und im Einzelfall bis zu psychischen und organischen Erkrankungen getrieben. Ball-Junkies werden „produziert“, die am Ende durchaus mit Alkoholikern verglichen werden können. Eine nicht dosierte Spiel- und Beutearbeit zählt deshalb zu den häufigsten, stressbedingten „Krankmachern“ unserer vierbeinigen Sozialpartner. Aber auch mit einer übertriebenen „Leckerli-Motivation“ richten viele Hundehalter und auch Hundetrainer, ohne dies zu bemerken, Schäden an. Insbesondere dann, wenn das soziale Miteinander dadurch für den Hund nebensächlich wird und er nur noch „funktioniert“, wenn Gegenleistungen ausreichend mit Leckerli honoriert werden. Der Mensch als lebender Futterautomat hat in den vergangenen Jahren die Mensch-Hund-Beziehung mehr und mehr charakterisiert. Vortrag und Seminar zu den Themen Auslastung und Beschäftigung schaffen eine deutliche Transparenz zu diesen Problemen und zeigen selbstverständlich Wege, wie man es einfach besser machen kann.

Der Abendvortrag am Freitag ist verpflichtend für die Teilnehmer, um auch am Praxisteil am Samstag und Sonntag teilnehmen zu können.

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